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NWZonline.de Sport Fußball 1.Bundesliga Mein Werder

Eine sensible Angelegenheit

17.01.2019

Damit Werder im Sommer nicht vor dem nächsten personellen Umbruch steht, sollen zeitnah wichtige Verträge verlängert werden. Max Kruses gehört dazu, der Kontrakt des Kapitäns läuft am Saisonende aus, er soll gehalten werden. Auch die von Maximilian und Johannes Eggestein sind darunter, die bis 2020 beziehungsweise 2019 laufen. Beide sind wichtige Bausteine der Zukunft und ein Musterbeispiel des Plans, künftig Spieler auszubilden, statt einzukaufen.

Mein Werder berichtete am Mittwoch von der bevorstehenden Unterschrift der Brüder vor dem nächsten Heimspiel. Frank Baumann verneint, dass bereits in der kommenden Woche Vollzug gemeldet würde. Gunther Neuhaus, Berater von Maximilian und Johannes Eggestein, sagt, er könne „nicht bestätigen, dass es zu einer schnellen Einigung kommt“. Neuhaus sagt auch, dass es bei beiden eine Bereitschaft gibt, ihre Verträge in Bremen zu verlängern.

Nach Informationen von Mein Werder sind die Verhandlungen durchaus weit fortgeschritten. In vielen Punkten gibt es zwischen den Parteien bereits Einigkeit, das gilt für Maximilian als auch Johannes. Die Personalie der Eggesteins hat auf verschiedenen Ebenen für Werder jedoch eine besondere Tragweite und Wirkung, entsprechend sensibel wird diese behandelt.

Die Perspektive in Bremen stimmt

Der Vertrag von Maximilian Eggestein soll beispielsweise eine Ausstiegsklausel enthalten, angeblich eine Bedingung der Eggestein-­Seite. Für eine festgeschriebene Ablöse wäre dann ein vorzeitiger Wechsel möglich, auch ein Zeitpunkt lässt sich in solchen Fällen fixieren. Damit bleibt die Karriere des Spielers trotz Vertragsbindung flexibel, die Klubs wissen, welche Ablöse sie einplanen können. Ausstiegsklauseln für Topspieler sind in der Branche mittlerweile übliche Praxis. Für Werder ist die Verlängerung der Brüder zu einem so frühen Zeitpunkt des Jahres ein wichtiges Signal der Stärke. Maximilian hat vergangenes Jahr einen so großen Entwicklungssprung gemacht, dass große Klubs aus dem In- und Ausland ihr Interesse bei seinem Berater hinterlegt haben. Für Werder wäre es keine neue Erfahrung, einen der besten Spieler zu verkaufen. In jüngster Vergangenheit wurden Thomas Delaney, Florian Grillitsch, Jannik Vestergaard, Anthony Ujah oder Davie Selke für viel Geld verkauft, weil Transfereinnahmen das Überleben des Klubs sicherten und die Spieler eine bessere sportliche Perspektive suchten. Maximilian Eggestein muss Werder nicht verkaufen, und die sportliche Perspektive ist nun auch in Bremen gut.

Signalwirkung hat der Vertragsabschluss auch für Frank Baumann. Als Verhandlungsführer hat er einen großen und wichtigen Anteil daran, dass die Eggesteins bleiben. Entsprechend wird es in der Branche registriert, dass Baumann zum ersten Mal einen Spieler trotz Anfragen von Topklubs in Bremen halten kann. Auch für ihn bedeutet das den Eintritt in eine neue Phase seiner Zeit als Sportchef Werders. Persönliche Eitelkeiten befriedigt Baumann damit allerdings nicht.

Und dann ist da noch der Faktor Trainer. Sowohl für Maximilian als auch Johannes Eggestein spielt für den Verbleib in Bremen Florian Kohfeldt eine tragende Rolle. Kohfeldt hat ihre Entwicklung seit vielen Jahren begleitet und sie gefördert. Und, der wohl wichtigste Aspekt, sie besser gemacht. Es waren Trainer wie Julian Nagelsmann, Jürgen Klopp oder Thomas Tuchel, für die Spieler den Klub wechselten, weil sie wussten, sich unter diesen weiterentwickeln zu können. Werder hat jetzt mit Kohfeldt auch ein Trainer-Argument, wenn der Klub mit potenziellen Neuzugängen verhandelt. Das ist nicht das Schlechteste.

Dies ist ein Artikel der "Mein Werder"-Redaktion des WESER-KURIER

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Dies ist ein Artikel der "Mein Werder"-Redaktion des WESER-KURIER

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