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Rashica wohl wieder in der Startelf

14.12.2018

Florian Kohfeldt und Frank Baumann mussten sich auf dem Podium vor der Pressekonferenz zum Dortmund-Spiel erst neu orientieren. Der Platz, auf dem normalerweise ein Spieler sitzt, blieb nämlich leer. Milot Rashica war angekündigt worden, doch der Flügelstürmer musste Behördenangelegenheiten regeln, um ein Visum für das Winter-Trainingslager in Südafrika zu bekommen. Symbolisch war dieser Vorfall aber nicht zu sehen: Am Sonnabend beim Spiel in Dortmund wird Rashica, anders als bei der Pressekonferenz am Donnerstag, voraussichtlich nicht fehlen, wenn um 18.30 Uhr der Anpiff ertönt. "Seine Chancen sind groß, dass er in Dortmund in der Startelf steht", sagte Trainer Kohfeldt.

Das war ziemlich eindeutig. Aber wem das als Indiz für eine Aufstellung Rashicas nicht reichte, der bekam von Kohfeldt noch eine wahre Lobeshymnen auf den kosovarischen Nationalspieler zu hören. "Mit dem Ball verfügt er über alles, was nötig ist, um Spiele zu entscheiden. Er hat einen unheimlich guten Abschluss. Sein rechter Fuß ist eine Riesenwaffe. Im Dribbling ist er schwer zu greifen und hat einen Top-Speed", betonte der Werder-Coach und fügte hinzu: "Er kann Spiele über Einzelaktionen entscheiden. Diese Spieler findest du sehr, sehr selten." Gerade die Schnelligkeit spricht für Rashica, denn Werder wird gegen starke Dortmunder auch auf Kontersituationen setzen müssen, obwohl diese den Bremern bislang nicht unbedingt lagen.

Rashica hat dazugelernt

Dass Rashica in dieser Saison mehrmals nicht einmal im Kader stand, erklärte Kohfeldt ebenfalls. "Das taktische Verständnis im Defensivverhalten fehlte ihm ein Zeit lang. Die unbedingte Bereitschaft, im Rahmen seiner Möglichkeiten gegen den Ball zu arbeiten, muss jeder haben. Das war ein Thema zwischen uns", sagte der Trainer. Rashica habe aber engagiert daran gearbeitet und zuletzt deutlich besser nach hinten gearbeitet. Damit verdiente er sich schon einen Startelfplatz gegen Düsseldorf und nun wohl auch gegen Dortmund.

Mit Johannes Eggestein fehlt zudem voraussichtlich ein Spieler, der ebenfalls für eine der Offensivpositionen infrage käme. Eggestein kann wegen seiner Erkältung auch am Donnerstag noch nicht mit der Mannschaft trainieren. Seine Situation sei vergleichbar mit der von Yuya Osako in der vergangenen Woche, sagte Kohfeldt. Und der Japaner fiel bekanntlich gegen Düsseldorf aus. Endgültige Gewissheit bei Johannes Eggestein gibt es aber erst nach dem Abschlusstraining am Freitag.

Auf die Frage, ob Martin Harnik nach seinem Jokertor gegen Düsseldorf in die Startelf rücken könnte, reagierte Kohfeldt derweil deutlich zurückhaltender als bei Rashica. "Das ist offen, aber seine Chancen haben sich nicht verschlechert." Josh Sargent, der zweite treffsichere Joker gegen Düsseldorf, wird dagegen höchstens wieder als Einwechselspieler zum Einsatz kommen. "Er hat Chancen, im Kader zu stehen. Das ist aber kein Automatismus", betonte Kohfeldt. Dass sich der 18-Jährige durch sein erstes Bundesliga-Tor verändert habe, hat der Trainer unterdessen nicht festgestellt. "Er hat weiterhin die Wasserkisten geschleppt", berichtete Kohfeldt.

Langkamp dürfte spielen

Auch in Bezug auf die Abwehr gewährte der Trainer Einblicke in seine Planungen. Milos Veljkovic kann nach seinem Muskelfaserriss frühestens gegen Hoffenheim wieder auflaufen. "Wenn wir in Dortmund mit einer Viererkette spielen, spiele ich gerne mit einem Links- und einem Rechtsfuß", sagte Kohfeldt. Das würde also bedeuten, dass Niklas Moisander und Sebastian Langkamp in der Startelf stehen. Denkbar sei aber auch eine Dreierkette, merkte Kohfeldt an. In dem Fall hätte auch Marco Friedl Chancen auf einen Platz im Team.

Zu defensiv will Kohfeldt seine Mannschaft aber auch beim ungeschlagenen Tabellenführer nicht aufstellen. "Ein wichtiges Thema ist, was wir mit dem Ball machen. Wir fahren nicht nach Dortmund, um nur gut zu verteidigen", unterstrich er. Der BVB übe keinen 90-minütigen Dauerdruck aus. "Man hat gegen sie auch mal den Ball. Das kann man für sich nutzen", verdeutlichte Kohfeldt. Diese Aussage könnte ein Argument für die Aufstellung des ballsicheren Nuri Sahin sein. Der Ex-Dortmunder habe die Chance, von Anfang an zu spielen, sagte Kohfeldt. Der Trainer holte sich bei Sahin auch einige Tipps, genau wie bei Max Kruse, der den BVB-Trainer Lucien Favre aus der gemeinsamen Zeit in Mönchengladbach gut kennt.

Natürlich lobte Kohfeldt die Dortmunder und Favre auch ausführlich, genauso wie die Stimmung in der Arena. "Ihre Kombination aus Präzision und Tempo ist sehr beeindruckend", sagte er zum Beispiel. Er habe auch Ansätze gesehen, die Werder nutzen könnte. Wenn die Dortmunder Tempo aufnehmen, könnte etwa die Chance auf Ballgewinne bestehen. Für Kohfeldt ist daher klar: "Wir wollen unbedingt punkten." Für Werder geht es schließlich um Punkte, damit das Saisonziel europäischer Wettbewerb in Reichweite bleibt. Dass die Bremer mit einem Erfolg in Dortmund auch dem BVB-Verfolger FC Bayern helfen würden, spielt für Kohfeldt dagegen keine Rolle. "Keiner hat sich gemeldet und uns Weißwürste versprochen", sagte er dazu nur und lachte.

Die Umfrage zum Spiel gibt es hier:

Dies ist ein Artikel der "Mein Werder"-Redaktion des WESER-KURIER

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Dies ist ein Artikel der "Mein Werder"-Redaktion des WESER-KURIER

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