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NWZonline.de Sport Runde Sache

Warum Favre nicht der Alleinschuldige ist

25.11.2019

Oldenburg Wenn es nicht läuft, bist du als Trainer die ärmste Socke. Das war schon immer so – und ist bei Borussia Dortmund nicht anders. Nach der 0:4-Pleite gegen Bayern München und der desaströsen ersten Halbzeit gegen Aufsteiger und Schlusslicht SC Paderborn prügeln nun wieder alle auf Trainer Lucien Favre ein. Doch dabei sollten sich die BVB-Bosse Hans-Joachim Watzke und Michael Zorc an die eigene Nase fassen. Denn Dortmund braucht keinen neuen Coach, sondern Kontinuität.

Als Geschäftsführer Watzke am Sonntag bei der Mitgliederversammlung das Podium in der Westfalenhalle betrat, nahm der BVB-Boss zunächst die Mannschaft in die Pflicht und sprach Favre vorläufig das Vertrauen aus.

Natürlich stellt der Trainer die Mannschaft auf, gibt die taktische Marschrichtung vor – und wird am Ende des Tages am Erfolg gemessen. Allerdings scheint der Faktor Erfolg umgekehrt nicht unbedingt für die Club-Bosse zu gelten. Denn dass der BVB sportlich schon seit mehreren Jahren stagniert, hängt auch unmittelbar mit Watzke und Zorc zusammen.

Schließlich versuchten vor dem Schweizer Favre schon die namhaften Trainer Thomas Tuchel, Peter Bosz und Peter Stöger die Borussia zu Titeln zu führen – vergebens. Vielmehr trauert Watzke Meistertrainer Jürgen Klopp wehmütig hinterher, wie er in seinem Buch erst wieder deutlich machte. Zorc hingegen holt mit Millionen-Verkäufen zwar viel Geld rein, hat es in den vergangenen Jahren aber nicht geschafft, eine titelfähige Mannschaft zusammenzustellen.

Immerhin stimmte Watzke hier auch selbstkritische Töne an und räumte Fehler ein. Der BVB hätte einen zweiten Mittelstürmer neben dem verletzungsanfälligen Paco Alcácer verpflichten müssen. Ob man in der Winterpause nachlegt, ließ Watzke allerdings offen.

Niklas Benter Redakteur / Sportredaktion
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