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NWZonline.de Sport Runde Sache

Umstrittener Elfmeter Auf Schalke: Videobeweis bleibt mehr Frust als Lust

02.12.2019

Oldenburg Eigentlich sollte der Videobeweis ja für Klarheit sorgen, dem Schiedsrichter auf dem Platz dabei helfen, strittige Situation richtig einzuordnen und Diskussionen auf und neben dem Rasen zu entschärfen – der Fußball sollte durch den Video-Assistenten im Kölner Keller fairer werden. Doch Fehlentscheidungen gibt es immer noch zuhauf, genauso wie die Diskussionen – so auch an diesem Wochenende.

Der 13. Spieltag startete auch gleich mit einem Beispiel dafür, wie es eben nicht laufen soll. Nach einer halben Stunde kam Unions Robert Andrichs am Freitagabend im Schalker Strafraum zu Fall. Verteidiger Matija Nastasic hatte den Berliner von den Beinen geholt. Schiedsrichter Daniel Schlager zögerte nicht lang und zeigte auf den Punkt. Ganz klare Sache? Eben nicht!

In der Zeitlupe lässt sich schon in der ersten Einstellung erkennen, dass Andrichs schon vor einem möglichen Kontakt wie durch Geisterhand zu Boden sackt. Eine Berührung mit dem Schalker Verteidiger gibt es in dieser Szene auch weiterhin nicht. Eine glasklare Schwalbe. Eine Reaktion aus Köln? Mitnichten. Der Elfmeter blieb bestehen. Schalke gewann zwar und holte drei Punkte, bei einem Unentschieden oder einer Niederlage wäre der Aufschrei in Gelsenkirchen aber sicherlich groß gewesen.

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Auch bei Jürgen Klinsmanns erstem Auftritt mit der Hertha gegen Dortmund herrschte Frust. Allerdings hatte hier der Video-Assistent in Köln reagiert und die minimale Abseitsposition von Berlins Davie Selke korrekt erkannt und eingegriffen. Es geht doch! Klinsi ärgerte es trotzdem.

Dennoch: Der Videobeweis ist der richtige Weg. Er muss nur korrekt angewandt werden. In anderen Sportarten geht das schließlich auch. Warum nicht im Fußball? Solange es nicht klappt, ist der Videobeweis jedenfalls mehr Frust als Lust.

Niklas Benter Redakteur / Sportredaktion
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