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NWZonline.de Sport Runde Sache

NWZ-Kommentar zum US-Boykott der WInterspiele: Hinschauen, Signale senden, kritisieren, Druck erhöhen

08.12.2021

Peking /Oldenburg Mit verschiedenen Ansätzen könne man gleiche Ziele verfolgen, sagt IOC-Chefdiplomat Thomas Bach zur Verteidigung seines Stillhaltens. Vielleicht sind verschiedene Wege sogar wirkungsvoller.

Dass die US-Regierung die Winterspiele boykottiert, ist angesichts der Menschenrechtsverletzungen in China verständlich – und ein wichtiges Signal. Gleiches gilt für die Absage aller Tennisturniere in China durch die WTA nach dem Fall Peng Shuai. Auf Unmenschlichkeiten muss so oft es geht hingewiesen werden. So wird Druck aufgebaut.

Chinas Reaktion, die USA würden die Spiele damit politisieren, ist dabei hanebüchen – schließlich will Peking Olympia selbst für eigene politische Zwecke instrumentalisieren.

Die Forderung mancher, dass die Sportler die Spiele ebenfalls boykottieren sollen, führt indes zu weit. Da wäre es eher Aufgabe des IOC gewesen, sie gar nicht erst an ein Land wie China zu vergeben.

Das IOC aber hat die Spiele nach China vergeben. Das kann, muss man kritisieren, dennoch birgt es Chancen: 1. China öffnet die Tore für Sportler aus aller Welt und so vielleicht auch für freiheitliche Ideen, die die Köpfe der Einwohner erreichen. 2. Die Welt schaut hin – und fordert Veränderungen. Mehr Druck – mehr Diskussionen. Vielleicht nützt es etwas.

Mathias Freese Redakteur / Sportredaktion
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