Die FDP leidet am meisten unter ihrer Rolle als Regierungspartei – und sie hat keine Chance zu verhindern, dass sie Schiffbruch erleidet, sagt NWZ-Kolumnist Michael Sommer.
Alles bestens bei der Union? Nicht ganz. Schleichend wächst Unzufriedenheit. Auf dem Parteitag Anfang Mai wird der Vorsitzende Friedrich Merz daher noch mehr gefordert sein als ohnehin schon.
2,8 Millionen Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren wachsen in Deutschland in Armut auf. Das kann nicht sein, das darf nicht sein. Die Ampel-Koalition muss sich endlich zusammenraufen, um das zu ändern.
Gut ein halbes Jahrhundert hat Wolfgang Schäuble die deutsche Politik mitgeprägt. In seinen nun veröffentlichten „Erinnerungen“ zeichnet er die Zeitspanne nach – Überraschungen inbegriffen.
„Oma Courage“, „Eurofighterin“, „Flak-Zimmermann“: FDP-Verteidigungspolitikerin Marie-Agnes Strack-Zimmermann spricht im NWZ-Interview darüber, warum sie auch in der EU streitbar sein will und wie sie aktuelle Kritik einordnet.
Die Politik muss jetzt endlich handeln, sagt die Chefin des Familienunternehmer-Vabandes Marie-Christine Ostermann. Im Interview spricht sie über die Standortschwäche und fordert Sozialreformen.
Keine Partei prägt die Ampel so wie die Grünen. Für ihre Wahlergebnisse üben sie überproportionalen Einfluss aus. Das wird nicht mehr lange gut gehen, denn das Ansehen der Grünen schwindet – mit Recht, sagt Alexander Will.
Es knirscht mal wieder in der Koalition. Damit bleibt es spannend, ob sich die menschlichen und politischen Gräben noch überwinden lassen, schreibt NWZ-Korrespondentin Kerstin Münstermann.
Auch Sicht von Bundesfinanzminister Christian Lindner soll eine Reform des Bürgergelds Teil seines Konzepts für eine Wirtschaftswende werden. Wie er Deutschland wieder fit machen will.
Über 1,80 € der Liter E 10 und bald dürfte es noch teurer werden – die Spritpreise kennen nur eine Richtung. Kolumnistin Anja Kohl erklärt die Zusammenhänge und warum Gold immer wichtiger wird.
Gern wettern AfD und Co. gegen die EU-Institutionen, diesem „korrupter Haufen“. Peinlich wird es, wenn die eigenen EU-Kandidaten offenbar selbst korrupt sind, meint Berlin-Korrespondentin Mey Dudin.
Verteidigungsminister Boris Pistorius baut die Truppe um. Die Bundeswehr soll „kriegstüchtig“ werden. Die Streitkräfte müssen dazu schneller und effizienter werden – und endlich auch weniger bürokratisch.
BDI-Chef Siegfried Russwurm ist auf Olaf Scholz nicht gut zu sprechen. Der Unmut über die Politik zeugt vom zerrütteten Verhältnis der Wirtschaft zur Regierung, sagt unsere Autorin.
Warum kifft der Vorsitzende des Cannabis-Social-Clubs Hannover lieber daheim? Was haben SPD und Grüne mit den Rundfunkräten vor? Die Antworten überraschen.
„Obsolet“ ist die Nato nicht – einig und entschlossen aber auch nicht. Das meint NWZ-Korrespondent Gregor Mayntz anlässlich des 75-jährigen Bestehens des Bündnisses.
Der Angriff in Damaskus könnte dem Kalkül des israelischen Premiers Benjamin Netanjahu entsprechen, die Partnerschaft mit den USA zu testen. Das meint NWZ-Korrespondent Friedemann Diederichs.
Der FDP-Verkehrsminister blockiert mal wieder mit nicht nachvollziehbaren Aussagen ein von der Bevölkerung gewolltes Tempolimit auf Autobahnen. So wird er immer unglaubwürdiger, meint unser Autor.
Dass Schwächeren in der Gesellschaft, insbesondere Kindern, geholfen wird, ist im Sozialstaat unabdingbar. Eine neue Mammutbehörde braucht es dafür aber nicht, meint Berlin-Korrespondentin Kerstin Münstermann.
Die hohe und hartnäckige Inflation der vergangenen Jahre ist vorerst vorbei. Die Europäische Zentralbank könnte also bald die Zinsen senken. Doch es gibt auch Risiken.
Äußerst scharf formulierte Kritik an Bundeskanzler Olaf Scholz und der SPD äußerten nun fünf Historiker. Bemerkenswert findet Thomas Haselier, dass die Kritiker als SPD-Sympathisanten gelten.
Wer ist es gewesen? Der Moskauer Anschlag mit rund 140 Toten ist in die Mühlen der Propaganda geraten. Dabei illustriert er das Fortdauern einer tödlichen Bedrohung, sagt Alexander Will.