Das ist kein Zufall: In den vergangenen Tagen häuften sich die Wortmeldungen von küstennahen Adressen. Die Reeder, die Schiffbauer, die Wirtschaftsregionen mit ihren Logistikstandorten – sie alle meldeten sich mit dem Ruf nach Unterstützung. Man suchte wenige Tage vor der „Nationalen Maritimen Konferenz“ in Kiel gezielt die Öffentlichkeit, um die Bundesregierung und die Länder wegen künftiger Fördermittel zu bearbeiten.

Tatsächlich haben die maritimen Branchen gemeinsam eine gewaltige wirtschaftliche Bedeutung, gerade auch an der Nordseeküste und in den Flussmündungen. Doch es geht vielen Unternehmen nicht gut.

So gesehen sollte hier eine Politik „aus einem Guss“ formuliert werden, mit klaren Schwerpunkten. Diese liegen auf der Hand. Bei den Werften sind es Technologieförderung und Finanzierungsabsicherungen, bei den Häfen die Verkehrs-Infrastruktur.

Rüdiger zu Klampen
Rüdiger zu Klampen Wirtschaftsredaktion (Ltg.)