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NWZonline.de Nachrichten Politik Meinung

Hoher Preis für erste Kommissionspräsidentin

17.07.2019

Brüssel Ursula von der Leyen hat es geschafft. Aber der Preis für ihren Aufstieg zur ersten Frau an der Spitze der wichtigsten EU-Behörde ist hoch. Zurück bleibt ein Europäisches Parlament, in dem der Streit um das Personalkonzept der Union schwere Flurschäden hinterlassen hat. Das zeigt das denkbar knappe Ergebnis. Noch im Wahlkampf durfte sich die Volksvertretung als das wichtigste demokratische Instrument dieser Gemeinschaft anpreisen – mit der Lizenz zur Besetzung des Chefpostens der Kommission. Doch es wurde zu oft vergessen, den wichtigen Satz hinzusetzen, dass auch Spitzenkandidaten über fehlende Mehrheiten straucheln können. Die Wut derer, die die neue Kommissionschefin nur deshalb nicht unterstützt haben, weil sie damit die Staats- und Regierungschefs treffen wollten, ist groß – und sie stehen für die mindestens ebenso breite Enttäuschung der Wähler, die sich getäuscht fühlen.

Detlef Drewes
Redaktion Brüssel
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