Viele Landwirte machen sich mit Blick auf völlig ausgetrocknete Flächen große Sorgen um ihre Ernte. Sorgen, die ernst genommen werden sollten. Bauernpräsident Joachim Rukwied nennt eine Summe von einer Milliarde Euro „wünschenswert, um die Ausfälle auszugleichen“. Nun ist das Leben bekanntlich kein Wunschkonzert, und wir dürfen davon ausgehen, dass der Agrarfunktionär nicht mit einer Minimalforderung ins Rennen geht, sondern versucht, dass Meiste und das Beste für seine Landwirte herauszuholen – das ist schließlich sein Job.

Doch bevor Steuergeld mit der Gießkanne verteilt wird, muss genau hingeschaut werden: Welche Branche hat es besonders hart getroffen? Wer kann sich selbst helfen? Welche Unterstützung gibt es bereits jetzt vom jeweiligen Bundesland? Keine Frage: Der Klimawandel – Dauerregen im Vorjahr und jetzt die Hitzeperiode – trifft insbesondere unsere Landwirte. Unterstützung ist da zweifellos erforderlich, aber bitte mit Augenmaß.