Dem neuen EWE-Vorstandsvorsitzenden Stefan Dohler ist ein guter Start gelungen. Mit der Erarbeitung der Zahlen für 2017 hatte er zwar noch nichts zu tun, denn er kam erst 2018 nach Oldenburg. Doch Dohler legte eine ganz ordentliche Präsentation der Bilanz hin. Der Neue an der Spitze des für die Region so wichtigen Unternehmens trat dabei angenehm zurückhaltend und sachlich auf. Er machte zugleich klar, dass er schon viele Ideen für die Zukunft des Versorgers hat. Was Mitarbeiter, Kunden und die ganze Region aber genau erwartet – das wird in den kommenden Monaten erarbeitet werden.
Dohler macht das genau richtig: Als neuer Chef erstmal alles auf den Prüfstand stellen, Schwachstellen erkennen und mit einer neuen Strategie die Ressourcen auf wenige Themen konzentrieren. Das ist offenbar sein Stil. Dohlers Start wird dadurch erleichtert, dass es wohl ganz gut läuft für EWE. Die Kunden halten ihr nach turbulenten Zeiten die Treue – und es kommen vermehrt wieder neue hinzu.
