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NWZonline.de Nachrichten Politik Meinung

Nicht nur jammern

28.06.2019

Hannover Wer Lehrer werden will, findet in anderen Bundesländern durchaus bessere Bedingungen als in Niedersachsen vor. Das gilt nicht nur für die Bezahlung, sondern in Teilen auch für die Arbeitsbelastung. Dabei darf aber nicht verkannt werden, dass Kultusminister Grant Hendrik Tonne sich tatsächlich darum bemüht, die Bedingungen für Lehrer in Niedersachsen zu verbessern.

Mit ersten Erfolgen: So werden Schulleiter kleiner Grundschulen bereits besser bezahlt und abgeschafft wurde die Konferenz-Anwesenheitspflicht für Lehrer, die den Schüler nicht selbst nach Stundenplan unterrichten. Auch die Anzahl der Fachkonferenzen wurde reduziert und Gymnasial-Lehrer werden bei ihren Aufgaben während des Abiturs entlastet.

Das zeigt, dass sich etwas bewegt. Das sollten die Gewerkschaften und Verbände wohlwollend zur Kenntnis nehmen und sich gleichzeitig vor Augen halten, dass der Lehrer-Beruf bei aller Anstrengung und allen Klageliedern über eine angeblich so schlechte Bezahlung und eine viel zu hohe Arbeitsbelastung nach wie vor auch seine Vorzüge hat.

Oder welcher Arbeitnehmer verabschiedet sich ab kommender Woche für sechs Wochen in die Ferien und hat dann nach knapp sieben Wochen Unterricht wieder zwei Wochen frei (Herbstferien)? Um keine Neiddebatte aufkommen zu lassen: Wer Einblicke in so manchen Schulalltag hat, weiß, dass die Lehrer sich diese Auszeiten verdient haben – ebenso wie eine bessere Besoldung. Hier dürfen die Gewerkschaften nicht locker lassen. Und gleichzeitig sollten die Lehrer sich hin und wieder bewusst machen: Es gibt schlimmere Jobs.

Lars Laue Korrespondent / Redaktion Hannover
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