Wer zu schnell Auto fährt, gefährdet nicht nur sich selbst, sondern auch andere Verkehrsteilnehmer – vor allem Kinder. Gerade die Jüngsten müssen das richtige Verhalten im Straßenverkehr erst noch mühsam erlernen. Ihnen gebührt somit unser besonderer Schutz.

Deshalb: Jede Kontrollaktion sowohl der Polizei als auch der Kommunen hat ihre Rechtfertigung. Wer sich an die Regeln hält, hat nichts zu befürchten. Wer nicht, muss eben zahlen. So einfach, so gut!

Wer nun meint, den für Donnerstag geplanten Blitzmarathon als reine PR-Maßnahme bezeichnen zu müssen, der irrt. Denn der Motto-Tag wird viele Autofahrer (hoffentlich) nochmals sensibilisieren, sich an Geschwindigkeitsvorschriften zu halten. Allerdings darf es das nicht gewesen sein. Kontrollen muss es permanent geben – jedoch ohne Abzocke der Autofahrer. Eine Radarfalle beispielsweise unmittelbar hinter einem Ortseingangsschild ist nicht zu rechtfertigen.

Hermann Gröblinghoff
Hermann Gröblinghoff Politikredaktion (Newsdeskmanager)