Das Spielprinzip ist so alt, dass die Regeln vermutlich bereits in Keilschrift – oder welche Schriftform Noah auch immer verwendet haben mochte – in die Klotüre der Arche geritzt waren.

Der Spaß besteht vorwiegend daraus, immer wieder ein paar neue Kategorien ins Spiel zu bringen. Und nicht zuletzt ruft jede weitere Edition dieses alte, bewährte und preiswerte Spielvergnügen wieder in Erinnerung. In den vergangenen Jahren kamen mehrere Versionen auf den Markt.

Die runden Karten der vorliegenden neuen Version werden in einer quadratischen Schachtel angeboten. Jede Karte zeigt auf der Rückseite das Symbol einer Begriffsgruppe. Die zusätzliche Scheibe mit zehn Kategorien braucht man eigentlich nicht, weil sich die Icons selbst erklären.

Die Vorderseite jeder Karte ist wie ein Mercedesstern gedrittelt. In jedem Feld steht fett ein Buchstabe. Ein Spieler deckt eine Karte auf. Die oberste Karte auf dem Stapel gibt nun die Kategorie vor. Die Karte bekommt, wer zuerst ein passendes Wort ausruft, das mit einem der drei Buchstaben beginnt. Wer am Ende die meisten Scheiben erbeutet hat, gewinnt. Dass das eher lautstark zugeht liegt auf der Hand. Leidenschaftlich geführte Diskussionen, ob ein Begriff gelten soll, gehören dazu.

Ein Land, das mit ‚Z‘ beginnt? Da ist die Auswahl mit Zypern und der Zentralafrikanische Republik gering. Doch wenn auch noch ‚K‘ und ‚S‘ gelten? Mit ‚K‘ beginnen 20 Länder und 18 Staaten. Mit ‚S‘ sogar 30 und 27. Aber was heißt das schon? Man muss in der Eile auch draufkommen!

Tom Werneck
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