Inne katholschken Karken giww dat för schwor Kranke un olle Lüe dat Sakrament „Krankensalbung“, dei Volksmund säggt dortau „lessde Ölung“. Anfang dei 1940er Johrn – tweide Weltkrieg, was ick as Schauljung uck Missdeiner. För Wichter was dei Altordeinst verbaoen. Miene Öllern wohnden midden in Dörp, dichte bi de Karken. Dorüm möss ick faoken mit usen Pastor uppen Verseihgang, dat bedütt – dei Starwenden dei Kommunion bringen.
Dat was Winterdag, midden inne Nacht gägen 1 Uhr pingelte dat Telefon. Oogenblick läöter köm use Mamm in miene Schlaopkaomer un röp: Hinnerk upstaohn, use Pastor bruukt di för’n Verseihgang inne Buurskup – nao Loh.
Vöre Karken töffde ein tweispännige Kutschken up us. Pastor säe: dei Doktor fäuhert dit maol uck mit us. Uppen Esch ligg hog Schnei, dor kann hei mit sien Opel-Olympia vannacht nich dörkaomen.
As wi in Loh ankaomen dön, wör dei heile Familge un dei Naobers üm dat Bedde van den schwor Kranken – Kellermanns Opa, versammelt. Sei bäen tauhoope den Rausenkranz. Dei Dokter ünnersöchte forts un hei schüddelte sienen Kopp, wat soväl heit, ick kann üm uck nich mehr helpen. Use Pastor füng mit siene Zeremonie an un an Enne kreegen aale Lüe van üm den Sägen.
Kellermanns Schweegerdochter har in tüschken Tied Kaffee koakt un jederein kreeg noch ein Schnäe Krintenstuten mit Botter. Dann güng dat trügge nao Huus – dör dei kolte Winternacht. Uck wenn ick as lüttke Jung twei un ein half Stunnen weniger Schlaop krägen har, möss ick annern Dag üm Klock 8 pünktlick wedder inne Schaule wän.
