Immer mehr Menschen interessieren sich für alternative Wohn- und Lebensformen. Und das ist nicht nur ein Thema für die Großstadt. Warum also nicht auch in Stollhamm ein generationsübergreifendes Wohnen, das sogenannte Cohousing, ermöglichen?

Die Idee von Karin und Hans Hellwig aus Eckwarden, die zu eben diesem Zweck die alte Stollhammer Schule kaufen möchten, hat viel Charme. Da wäre es sehr schade, wenn die Politik sie einfach mit einem Federstrich zunichte machen würde.

Ob sich das Cohousing in der alten Schule tatsächlich realisieren lässt oder es doch noch andere, bessere Ideen für die Nutzung des Areals gibt, sei dahingestellt. Der Gemeinderat sollte sich aber zumindest mit Karin und Hans Hellwig an einen Tisch setzen und mit ihnen zusammen die Möglichkeiten erörtern.

Sollte es dabei um vertrauliche Inhalte gehen, kann das notfalls auch hinter verschlossenen Türen stattfinden.

Detlef Glückselig über die alte Stollhammer Schule