In der Statistik sieht das Ergebnis der Saison erstmal schlecht aus: Zum ersten Mal seit 2003 hat der VfL Oldenburg in der Bundesliga keinen einstelligen Tabellenplatz erreicht. Wie damals beendet der VfL die Spielzeit auf Rang zehn. Trotzdem müssen die Spielerinnen damit nicht völlig unzufrieden sein.

Zunächst hat der VfL den neunten Rang am Ende einer turbulenten Saison nur denkbar knapp verpasst. Dazu ist schon länger klar: Die fetten Jahre des VfL – von 2009 bis 2017 erreichte man immer die Top fünf – sind vorbei. Die Ära Krowicki ist vorüber, die jungen Trainer Bötel und Lampe müssen mit deutlich engerem Gürtel arbeiten.

Doch die VfL-Frauen haben einige Male eindrucksvoll gezeigt, dass sie in die Bundesliga gehören. Das gelang mithilfe der Stützen Angie Geschke, Kim Birke und Cara Hartstock. Ihr Weggang hinterlässt große Lücken – und diese zu füllen, bedeutet für das Trainer-Duo, die vielversprechenden Talente um Jane Martens, Lisa-Marie Fragge und Marie Steffen sowie die Zugänge eine Menge Arbeit.

Mathias Freese über die Saison des VfL Oldenburg

Mathias Freese
Mathias Freese Sportredaktion