Von Rekordinvestitionen von drei Millionen Euro für Fuß- und Radwege spricht die Stadt. Wenn man allerdings bedenkt, dass das Fahrrad in Oldenburg ein Hauptverkehrsmittel ist, klingt das für mich immer noch nach erstaunlich wenig – zumal viel von dem Geld für teure Brückenbauten draufgeht. Da bleibt natürlich weniger übrig für eine umfangreiche Sanierung von ruckeligen Radwegen. Immerhin: Dass an der Alexanderstraße und der Bremer Heerstraße im kommenden Jahr etwas passiert, ist eine gute Nachricht.
Unnötig sind aus meiner Sicht Image-Kampagnen wie Stadtradeln oder Radliebe. Der Oldenburger fährt ohnehin gern Fahrrad, dafür braucht er keine Werbebotschaften. Die 11 000 Euro, die die Programme kosten, und die dafür eingesetzten Arbeitsstunden wären an anderer Stelle besser angelegt.
Patrick Buck über das Rad- und Fußwegeprogramm
