Als die Zahl der ankommenden Flüchtlinge im Herbst 2015 immer größer wurde, nahm das Land Niedersachsen die Landkreise und Städte in Haftung. Sie sollten zusätzlich zu den ohnehin vereinbarten Flüchtlingszahlen die Abertausenden von Migranten, die meist noch gar keinen Asylantrag gestellt hatten und wegen der offenen Grenzen ins Land gelangt waren, unterbringen. Dank eines unglaublichen Kraftaktes gelang es den Städten und Gemeinden, für die Schutzsuchenden Unterkünfte zu schaffen. Das waren oft Provisorien, in aufgelassenen Gewerbeimmobilien und Turnhallen eingerichtet. Aber ein Chaos blieb aus.

Nun wird ein Teil dieser provisorischen Unterkünfte nicht mehr benötigt. Und deshalb ist es eine gute Nachricht, dass ein Teil von ihnen geschlossen und in Turnhallen bald wieder Sport getrieben werden kann. Vielleicht sind bald Flüchtlinge unter den Sportlern, denn die große Aufgabe der Integration steht noch an.