Schon ein Tropfen Essig verdirbt einen guten Wein. Schon eine kleine Bresche lässt einen Deich brechen. Das kann auch für die islamisch sanktionierte Polygamie in diesem Land gelten. Durch die Hintertür „humanitärer Erwägungen“ ist jetzt eine polygame Lebensgemeinschaft aus Syrien mit behördlichem Segen in diesem Land zusammengeführt worden.
Nun mag es ja so manchem, von Selbsthass zerfressenen Deutschen gefallen, wenn auf diese Weise eine Jahrtausend alte christlich-jüdische Konvention unterminiert und die monogame bürgerliche Ehe in einem weiteren Aspekt infrage gestellt wird. Allerdings wird dies kaum für eine Mehrheit in diesem Land gelten. Es gilt festzuhalten: Polygamie hat in Deutschland und seiner Rechtsordnung nichts verloren. Wenn die Vielehe denn in Syrien oder Ägypten zulässig ist, dann mögen sie Moslems bitte dort ausleben.
Zudem ist dieses Urteil ein weiterer Nagel im Sarg der deutschen Einwanderungskontrolle. Schnell wird sich nämlich das Wort verbreiten: Du musst nur behaupten, du hast eine Zweitfrau in Syrien, und deren Kinder sind bereits in Deutschland – dann öffnen sich die Tore. Vielleicht sogar auch für Dritt- und Viertfrauen? Das kann mit Sicherheit keiner wollen.
