Für Laien ist es schwer, medizinische Diagnosen und Therapien zu verstehen. Sie müssen sich auf ihren Arzt verlassen können. Dieses so wichtige Vertrauensverhältnis wird von der Politik und konkurrierenden Lobbyisten im Gesundheitswesen indes immer wieder bombardiert.
Auch der Zweifel des Chefs des „Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen“ am Sinn von Vorsorgeuntersuchungen trägt dazu bei. Er verunsichert Patienten und stellt Ärzte unter den Generalverdacht, sie würden vor allem ans eigene Portemonnaie denken.
Der Alltag in deutschen Praxen sieht in der Regel anders aus. Die Zeiten der „Götter in Weiß“ sind längst vorbei, Scharlatane kommen nicht weit. Patienten werden kritischer, Ärzte müssen sich als Dienstleister verstehen, die ihre Patienten begleiten und nicht nur behandeln.
Dabei sind Vorsorgeuntersuchungen ein wichtiger Bestandteil. Sie erhöhen das Bewusstsein für die eigene Gesundheit. Und das ist die beste Prophylaxe.
