Christian Lindner   und Robert Habeck, die beiden können irgendwie nicht richtig miteinander. Heißt es. Jetzt verriet der FDP-Chef, sein Verhältnis zum Grünen sei „gut und kollegial“. Was man halt so sagt. Ob er sich vorstellen könne, mit Habeck etwas Privates zu unternehmen, wurde der Liberale noch gefragt. „Schöne Idee. In der aktuellen Krisenphase ist an ausgedehnte Privattermine leider nicht zu denken“, lautete Lindners Antwort. Übersetzt heißt das wohl: bloß nicht.

 Franziska Giffey  , Regierende Bürgermeisterin von Berlin, scheint gern Käsekästchen zu spielen. Oder aber auch mal in langweiligen Stunden das Haus vom Nikolaus auf Papier zu krakeln. Die SPD-Politikerin veröffentlichte jetzt nach der Ministerpräsidentenkonferenz einen Zettel mit ihren Aufzeichnungen. Man sieht gekritzelte Häuschen, Strichmännchen und Autos, daneben Zahlen. „Meine Mindmap“, so Giffey. Politik wie in der Kita.

 Sigmar Gabriel , früherer SPD-Chef, fand lobende Worte für Friedrich Merz. Gabriel wird am 22. November ein Buch über den CDU-Chef vorstellen: „Der Unbeugsame“. Es beschreibt den Kampf des Sauerländers um die Macht in der Union. Solche Kämpfe kennt Gabriel genau. Er sagte unserer Redaktion, Merz gehöre zu den politischen Persönlichkeiten, „bei denen das medial vermittelte Bild oft völlig im Widerspruch zu den Eindrücken steht, die man bekommt, wenn man sie persönlich kennenlernt“. Wie bei Gabriel vielleicht auch.

 Karl-Theodor zu Guttenberg  , der CSU-Heilsbringer, der als Verteidigungsminister wegen seiner abgeschriebenen Doktorarbeit zurücktrat, geisterte zuletzt immer wie Hui Buh durch den Berliner Politbetrieb. Jetzt hat „KT“ ein für alle Mal erklärt, dass er raus ist aus der Politik. Stattdessen wird er RTL-Moderator. „Ich mag viel versemmelt haben, aber der öffentliche Auftritt war meistens irgendwie gelungen“, so Guttenberg. Ob’s der Quote hilft?