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NWZonline.de Nachrichten Politik Meinung

Weltmächte greifen nach den Sternen

24.10.2018

Oldenburg Nie zuvor wurden in Friedenszeiten von einer Nation so viele Ressourcen in ein einziges Projekt investiert: In Spitzenzeiten arbeiteten über 400 000 Menschen für das Apollo-Weltraum-Programm der US-Raumfahrt-Behörde Nasa, das unter dem Strich 24 Milliarden US-Dollar kostete – umgerechnet mehr als 110 Milliarden US-Dollar in der heutigem Zeit.

Die Vereinigten Staaten stellten in der Zeit von 1961 bis 1972 so viele Geld für das Mondfahrtprogramm bereit, weil sie sich mit der Sowjetunion einen Wettlauf ins Weltall lieferten. Nach dem Zweiten Weltkrieg hatten tiefgreifende politische und ökonomische Differenzen zu einer Rivalität zwischen den beiden Supermächten geführt, die im Kalten Krieg mündeten.

Im Juli 2019 jährt sich die erste Mondlandung zum 50. Mal. Passend dazu erscheint mit „Apollo. Der Wettlauf zum Mond“ ein wunderbar gestaltetes Sachbuch, das jede Menge interessantes Detailwissen liefert. In ästhetisch ansprechenden Grafiken und Schaubildern zeichnet Autor Zack Scott die Geschichte dieses Mammutunternehmens nach und macht seine Faszination für die bemannte Raumfahrt greifbar.

Dabei wird Im Vordergrund der Textanteil auf das Wesentliche reduziert.

Vor allem überzeugt das Buch durch seine klare Struktur. Jede der insgesamt zwölf bemannten Apollo-Missionen wird mit einem kurzen präzisen Text und einem Bild der Flugbahnen des Raumschiffs dargestellt.

Abstrakte Dinge werden ganz einfach dargestellt – genau darin liegt die Stärke des gelernten Flugzeugtechnikers und Grafikdesigners Zack Scott. Die Entfernung von der Erde zum Mond wird in einer aufklappbaren Doppelseite dargestellt, um dem realistischen Distanzverhältnis ein wenig näher zu kommen.

Die tollen Zeichnungen und Grafiken der Kommandokapsel, der Mondlandefähre, der gigantischen Saturn-5-Rakete oder des Raumanzugs erwecken eine fast kindliche Neugier und Begeisterung beim Leser. Der Autor bleibt kaum eine Antwort schuldig. So lässt er uns selbst an den Ernährungspläne der einzelnen Missionen teilnehmen.

Neben der faszinierenden Technik beschreibt der Autor jede einzelne Apollo-Mission in ihrem Ablauf und porträtiert alle zwölf Astronauten, die den Mond betreten haben.

Und wer das Buch an einem Winterabend liest, es zuklappt und das Licht ausmacht, auf den wartet eine passende Überraschung: Der Mond auf dem Titel fluoresziert. Alles in dem Buch ist so locker und mit leichtem Strich aufbereitet, dass das Schmökern eine himmlische Freude bereitet.

Norbert Wahn Redakteur / Politikredaktion
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