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NWZonline.de Nachrichten Politik Meinung

Druck wirkt

12.10.2018

Oldenburg Na bitte, es geht doch! Die Freilassung des in der Türkei wegen „Präsidentenbeleidigung“ einsitzenden Braunschweigers belegt die Wirksamkeit ökonomischen Drucks.

Unter Wahrung ihres Gesichtes beginnt die türkische Regierung nun, eine Vorbedingung für die Normalisierung der Beziehungen mit Deutschland zu erfüllen: die Freilassung deutscher politischer Gefangener.

Gezwungen wird der eitle Erdogan dazu von der desolaten Wirtschaftslage. US-Sanktionen haben diese weiter verschärft. Die Lira ist im freien Fall, Investoren bleiben weg. Letzte Hoffnung: eine bessere Beziehung zu Deutschland und zu Europa – und dann vielleicht direkte Hilfen.

Wäre die Türkei nicht unter solchem Druck, hätten Erdogans Richter den Deutschen zweifellos verurteilt. Das garantieren die narzisstische, ehrpusselige Persönlichkeitsstruktur des Präsidenten und seine Durchgriffsmöglichkeiten auf die Justiz.

Daraus ergibt sich: Der Druck muss aufrecht erhalten und verstärkt werden bis die Türkei ihre destabilisierende Rolle im Nahen Osten aufgibt. Am besten aber bis Erdogan geht.

Dr. Alexander Will Leiter Newsdesk / Politikredaktion
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