Oldenburg - Seit Jahren schon leben wir mit dem drohenden Brexit – und zurzeit läuft es auf den 12. April hinaus. Freilich sind erneut Verhandlungen im Gange, und es könnte auch Juni werden. In den deutschen Häfen hat man die Entwicklung anfangs mit Sorge betrachtet. Doch inzwischen scheint sich zum Brexit eine gewisse Gelassenheit breitzumachen. Die beruht auch darauf, dass man sich gemeinsam mit den Zollämtern gut auf die künftig veränderten Abfertigungen vorbereitete. In manchen Häfen gibt es heute in weiser Voraussicht mehr Platz für Lastwagen und Fracht.
Klar, die Abfertigungsprozedur dürfte sich verlängern, der Zeit- und Raumbedarf dürfte wachsen. Wie sehr – das hängt aber auch sehr von der Handhabung des Brexit an den ersten Tagen ab. Je pingeliger man sich anstellt, desto mehr wird es haken. Gelassenheit ist gefragt. Die Dinge werden sich einspielen, wenn auch bei höherem Personaleinsatz als heute.
Horror-Szenarien aber sind wohl kaum angebracht. Sie gehören aber natürlich ins Regie-Buch der Brexit-Gegner, in Großbritannien, und auch auf dem Kontinent.
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