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NWZonline.de Nachrichten Politik Meinung

Hände weg von Fahrverboten!

08.06.2018

Oldenburg Das Trommeln für die eigenen Interessen gehört zur vorrangigen Aufgabe eines jeden Gewerkschaftsvorsitzenden. Wenn jetzt der Chef der Polizeigewerkschaft in Niedersachsen, Dietmar Schilff, klar Position bezieht im Streit um Diesel-Fahrverbote sowie zu Überwachung und Kontrollen, dann geht es nicht darum, drohende Arbeit für Polizisten abzuwehren. Denn Schilff hat völlig Recht mit seinen Warnungen: Erstens hat die Polizei in Niedersachsen schon genug Aufgaben und noch immer zu wenig Personal; zweitens würde den Beamten absehbar die Rolle des Buhmanns bei verärgerten Autofahrern zufallen. Die Polizisten müsste den Kopf dafür hinhalten, was Industrie und Politik jahrelang verschlampt haben durch Pfusch, Wegsehen und Untätigkeit.

Und ganz ehrlich: Um wie viel besser wird die Luft insgesamt in der Millionen-Metropole Hamburg oder in der Landeshauptstadt Hannover, wenn ältere Diesel jeweils zwei Straßen nicht befahren dürfen? Zugleich sollen diesen Wahnsinn noch Hunderte von Polizisten durchsetzen?

Mögen die sonst so besonnen Hanseaten zu dem Rettungsanker Diesel-Fahrverbote greifen, Niedersachsen sollte diesen Unsinn nicht mitmachen. Die symbolische Sperrung von zwei Straßen hilft niemandem. Auch Ministerpräsident Weil ist aus guten Gründen dagegen. Weil hat sein Wort gegeben. Nicht nur die Polizei vertraut darauf.

Gunars Reichenbachs Chefkorrespondent / Redaktion Hannover
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