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NWZonline.de Nachrichten Politik Meinung

Höchste Zeit für einen Kurswechsel

14.09.2018

Oldenburg Schlechte Zeiten für Konsumenten: Hohe Verbraucherpreise und Niedrigzinsen trüben die Stimmung, auch im August lag die Inflation bei zwei Prozent und damit den vierten Monat in Folge auf diesem Niveau. Beide Faktoren zusammen bedeuten für Verbraucher, dass ihre Ersparnisse an Wert verlieren. Teure Energie und Lebensmittel zehren am Geldbeutel, für Investitionen bleibt weniger übrig.

Die Hoffnung liegt nun auf der Europäischen Zentralbank (EZB), die Geldschwemme – die sogenannte Rettungspolitik – endlich zu beenden, indem sie den Leitzins wieder anhebt. Als positives Beispiel sei hier die US-Notenbank Federal Reserve (Fed) erwähnt, die das bereits in kleinen Schritten vollzieht.

Die Geldschwemme hat noch andere Folgen. Die EZB hält Schuldner künstlich über Wasser und verhindert so fällige Pleiten. Das wiederum geht zulasten der Unternehmen, die ohne große Schulden wirtschaften. Bleiben eigentlich fällige Pleiten aus, sehen sich diese Unternehmen einer größeren Konkurrenz gegenüber, es findet eine Umverteilung statt.

Ob die EZB nachhaltig den Kurs ändert, ist fraglich, denn sicherlich möchte sie nicht die Stabilität des Euro gefährden. Im Vordergrund steht bei ihr, angeschlagene Staaten und das Euro-Bankensystem zahlungsfähig zu halten.

Sabrina Wendt
Redakteurin
Wirtschaftsredaktion
Tel:
0441 9988 2042

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