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NWZonline.de Nachrichten Politik Meinung

Höllengang einer Premierministerin

11.12.2018

Oldenburg Premierministerin Theresa May geht zurzeit durch die politische Hölle. Zwar kämpft sie mit Tricks und Finten für ihren Brexit, doch ein Erfolg ist nicht in Sicht. Jetzt musste sie gar die Notbremse ziehen und die für diesen Dienstag geplante Abstimmung im Parlament verschieben.

Ihr Grundproblem: Vielen britischen Politikern geht es nicht mehr nur um die Art des EU-Austritts, sondern um eigene politische Interessen. Beispiele gefällig? Da ist etwa Mays innerparteilicher Rivale Boris Johnson. Der Befürworter eines harten Brexit bringt sich seit Wochen als Nachfolger Mays in Stellung. Scheitert die Premierministerin, steht der politische Exzentriker bereit.

Auf ein Scheitern von Mays Deal setzt ebenso Labour-Chef Jeremy Corbyn. Er hofft auf Neuwahlen und damit seinen eigenen politischen Aufstieg.

Und dann ist da noch die nordirische Protestantenpartei DUP, auf die Mays Regierung angewiesen ist. Auch sie ist gegen den jetzt ausgehandelten Vertrag (fordert aber eigentlich mehr Geld für die abgehängte Provinz). Kann das Ganze für May noch gut ausgehen? Man glaubt nicht dran.

Hermann Gröblinghoff
Newsdeskmanager
Politikredaktion
Tel:
0441 9988 2093

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