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NWZonline.de Nachrichten Politik Meinung

Verbrecherregime bleibt Verbrecherregime

06.02.2019

Oldenburg Vor 30 Jahren wurde Chris Gueffroy an der Berliner Mauer ermordet. Der Mann wollte nur frei sein. Das Gedenken an ihn und die anderen Opfer des DDR-Regimes wirkt heute wie eine Pflichtübung: Kranz abgeworfen. Salbungsvolle Worte gesprochen. Fertig und vergessen. Dabei gilt es doch, sich drei bedeutende Punkte für das Hier und Heute klarzumachen.

Erstens: Die DDR war ein Staat, der von Verbrechern beherrscht wurde, die einer verbrecherischen Ideologie anhingen. Es gibt keine positiven politischen Grundsätze oder „Errungenschaften“ des Sozialismus, die aus dieser Zeit ins Heute zu übertragen wären. Das gilt jedoch nicht für die Lebenserfahrung vieler Ostdeutscher. Sie haben durch ihr Leben im Falschen oft besondere Einblicke in totalitäre Abgründe gewonnen, die sich Mehrheitsdeutschland wenigstens anhören sollte.

Zweitens: Das DDR-Regime hat Menschen eingesperrt, es hat verhindert, dass Leute das Land verlassen. Das demagogisch mit dem Grenzschutz demokratischer Staaten zu vergleichen, heißt, Geschichte zu fälschen.

Drittens: Es werden heute Versuche unternommen, die Aufarbeitung der DDR-Verbrechen zurückzudrehen und eben jene zu diskreditieren, die sich darum verdient gemacht haben. Der Fall Hubertus Knabe ist bisher das abstoßendste Beispiel. Den DDR-Apologeten, seien es Parteien oder eine einschlägige Stiftung, ist entgegenzutreten, damit das Monströse des totalitären DDR-Regimes und seines Erbes nicht in Vergessenheit gerät.

Dr. Alexander Will Leiter Newsdesk / Politikredaktion
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