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NWZonline.de Nachrichten Politik Meinung

Nwz-Kommentar Zum Schlachthof-Skandal: Gier bestrafen

07.11.2018

Oldenburg Rinder werden geschlagen, gequält und abgestochen, während sie sich wehren. Das zeugt von einer ekelhaften Gleichgültigkeit gegenüber Lebewesen. Aber solange Unmengen Fleisch konsumiert werden, wird sich an den widrigen Umständen in Schlachtbetrieben nichts ändern.

Nicht nur, dass der Fleischgenuss immer mehr zur Fleischgier wird, es soll auch noch so billig wie möglich sein. Deswegen drücken die Produzenten immer weiter die Kosten. Hinzu kommt, dass die Konsumenten am liebsten gar nicht wissen möchten, wie die Realität in Schlachthöfen aussieht – Hauptsache das Steak oder die Frikadelle liegt schön angerichtet auf dem Teller. Für die Großen in der deutschen Fleischindustrie, zu denen auch das Oldenburger Unternehmen Standard-Fleisch gehört, bedeutet das, dass sie immer mehr Nutztiere schlachten können.

Die Undercover-Recherchen in Oldenburg haben gezeigt, dass stichprobenartige Kontrollen angesichts von Kostendruck, Gleichgültigkeit und wohl auch Sadismus nicht helfen, das Leid der Tiere so gering wie möglich zu halten. Deswegen darf man einem solchen Schlachthof nicht weiterhin erlauben, Tausende Tiere in einen qualvollen Tod zu schicken. Er muss geschlossen werden.

Chelsy Haß Redakteurin / Redaktion Oldenburg
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