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NWZonline.de Nachrichten Politik Meinung

Schwache Argumente

17.05.2019

Oldenburg Täglich grüßt der Regulierungswahn. Diesen Eindruck erweckt zumindest die jüngste Forderung der Grünen nach einem Tempolimit von 120 Stundenkilometern auf deutschen Autobahnen. Das ist nichts Neues, derartige Vorschläge waren schon in der Vergangenheit grandios gescheitert – und auch die jetzigen Argumente pro Tempolimit bleiben so schwach wie eh und je.

Sehen Sie einen Pro&Contra-Videobeitrag zum Tempolimit auf Autobahnen:

Verständlich ist daher auch die größtenteils ablehnende Haltung zum Vorschlag im niedersächsischen Landtag. Denn längst zeigen Statistiken, dass auf Autobahnen im Ausland, auf denen ein Tempolimit gilt, sogar mehr Unfälle passieren als hierzulande. Nach Auskunft von Experten lässt die Konzentration beim monotonen Fahren in einer Geschwindigkeit schnell nach. Es ist gut, dass Fahrschüler in Deutschland auch lernen, wie sich Fahrzeuge bei höheren Geschwindigkeiten verhalten und auch darin geschult werden, wie sie sich auf Autobahnen ohne Tempolimit verhalten sollten.

Lesen Sie auch:Bald Tempo 120 auf Autobahnen?

Die meisten Unfälle hierzulande geschehen außerdem auf Landstraßen – und dort gilt bereits ein Tempolimit. Wer rücksichtslos fahren möchte, den hält auch ein Tempolimit nicht davon ab. Statistiken zeigen auch, dass ein Tempolimit kaum zu weniger Schadstoffemissionen führen würde, die Ersparnis sei nach Ansicht von Experten verschwindend gering.

Hinzu kommt, dass ohnehin auf vielen Strecken, die ohne Tempolimit sind, aufgrund der Verkehrsdichte kaum noch schneller als 100 gefahren werden kann. Ein Großteil deutscher Autobahnen hat bereits ein Tempolimit. Aufgrund von Baustellen sind Staus in vielen Regionen sowieso an der Tagesordnung. Das Kernproblem sind immer mehr Fahrzeuge auf gleichbleibender Fläche.

Und was spricht dagegen, abends auf einer freien Bahn auch schneller fahren zu dürfen? Flexible Temporegulierungen wären eine Option. Am wichtigsten aber ist Rücksicht: Wer schnell fährt, muss auch damit rechnen, dass ein Langsamerer überholt und entsprechend vorausschauend fahren. Die meisten halten sich daran – leider gibt es immer einige Idioten, die andere mit in den Dreck ziehen. Verbote werden an dieser Situation allerdings nichts ändern.

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Sabrina Wendt Redakteurin / Wirtschaftsredaktion
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