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NWZonline.de Nachrichten Politik Meinung

Daten müssen jeden Demokraten alarmieren

04.05.2019

Oldenburg Ein Blick auf die Grafik zur Lage der Pressefreiheit weltweit muss jeden demokratischen Bürger alarmieren. In vielen Ländern ist die Situation schwierig bis sehr schwierig oder weist zumindest erkennbare Probleme auf. Dabei so zu tun, als sei das nur ein Problem von irgendwelchen Schurkenstaaten, ist ein gefährlicher Trugschluss. Auch bei uns in Europa stehen Journalisten immer mehr unter Druck.

So wurden im vergangenen Jahr der Journalist Ján Kuciak und seine Verlobte Martina Kušnírová erschossen. Kuciak hatte Verbindungen zwischen slowakischen Politikern und der italienischen Mafia aufgedeckt hatte. In Malta richteten ein Jahr zuvor Unbekannte die Journalistin Daphne Caruana Galizia mit einer Autobombe hin, weil sie nach unbequemen Wahrheiten suchte. Und auch die Nachrichten aus der Türkei, wo Dutzende Berichterstatter in Haft sitzen, müssen uns tiefe Sorgenfalten bereiten.

Dabei ist eines klar: Die Ermordung von Journalisten, eine Zensur jeglicher Art oder auch eine anderweitige unrechtmäßige Einflussnahme sind nicht nur Angriffe auf die jeweiligen Personen, sondern immer auch Attacken auf die demokratische Gesellschaft. Ohne freie Presse und ohne eine Kontrolle der Regierenden durch unabhängige Medien droht permanenter Machtmissbrauch. Das mag so mancher Politiker auch in der westlichen Welt gar nicht gut finden. Bestes Beispiel dafür ist Donald Trump, der mit seinen Twitter-Tiraden die freie Presse permanent angreift und ihr die Verbreitung von Fake News vorwirft. Der US-Präsident befindet sich damit auf einem gefährlichen Weg

Hermann Gröblinghoff Newsdeskmanager / Politikredaktion
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