Alle Welt rätselt, was Pjöngjang da treibt. Experten streiten, warum Kim Jong Un mit Drohungen um sich wirft. Dabei ist diese Frage doch ohne Belang. Die Welt darf sich nicht länger am Nasenring durch die internationale Arena zerren lassen. Dem Diktator muss überzeugend demonstriert werden, dass jegliches militärische Abenteuer mit der vollständigen Vernichtung seines Landes (und seiner Person) endet. Im Grunde kann es die internationale Gemeinschaft auch nicht erlauben, dass dieses abscheuliche Regime seine Nuklearbewaffnung weiter perfektioniert.

Beschwichtigung ist dabei völlig unangebracht. Es handelt sich um eine brutale Diktatur, die ihr Volk verhungern lässt und die Lager unterhält, in denen Vernichtung durch Arbeit praktiziert wird. Nordkorea verfügt über 1,2 Millionen Soldaten und einige Atomsprengköpfe, die mindestens Unheil jenseits der Grenze anrichten können. Das Regime gebärdet sich wie ein Schläger auf einem Schulhof, dem niemand Einhalt gebietet. Das muss sich ändern.

Dr. Alexander Will
Dr. Alexander Will Mitglied der Chefredaktion (Überregionales), Leiter Newsdesk