Ich will Spaß, ich will Spaß. Das sang im Jahr 1982 „Markus“ und stürmte damit auf Platz 1 der deutschen Singlecharts. Man könnte meinen, unsere Gesellschaft hat sich diesen Titel zum Lebensmotto gemacht.
Shoppen bis in die späten Abendstunden an sechs Tagen die Woche, zusätzliche Öffnungen der Geschäfte an zahlreichen Sonntagen, dazu jede Menge Wochenend-Veranstaltungen über das ganze Jahr verteilt. Wer’s mag, kann sich fast rund um die Uhr vergnügen.
Hinzu kommt bei vielen beruflicher Stress, der oftmals Wochenendarbeit beinhaltet. Zeit für Besinnung? Kaum noch! Die Folgen sind zunehmend sichtbar: Immer mehr Menschen fühlen sich erschöpft, sind müde und ausgebrannt.
Deshalb ist es umso wichtiger, den Karfreitag als sogenannten stillen Tag zu schützen. Einmal nicht einkaufen und keine Party feiern. Einmal zur Ruhe kommen. Das Besondere dieses Tages auf sich wirken lassen. Wenn das jemandem nicht gefällt, ist das natürlich vollkommen in Ordnung. Doch das Leben besteht eben auch aus Rücksichtnahme.
