Klartext – das ist zweifellos die Spezialität von Frank Oesterhelweg, dem neuen Schattenminister für Umweltfragen im designierten Kabinett von CDU-Spitzenkandidat Bernd Althusmann. Selbst bundesweit sorgt der Landwirt aus Wolfenbüttel-Nord schon mal für Schlagzeilen. Nach der Kölner Silvesternacht mahnte Oesterhelweg, die Polizei müsse solche „Horden“ mit allen Mitteln stoppen – auch unter Anwendung von Schusswaffen. In Niedersachsen möchte der Schatten-Umweltminister den Wolf zum Abschuss freigeben. Atomendlager Gorleben? Könnte kommen. Autobahnneubau? Muss kommen. Wassergesetz? Nein. Kernenergie? Auch Nein. Saubere Luft in Städten? Muss man drüber reden.
Nein, an Profil mangelt’s dem CDU-Spitzenmann Oesterhelweg nicht. Die Grünen wird’s freuen. An diesem Umweltminister in spe kann sich die Ökopartei im Wahlkampf trefflich abarbeiten. Auch der Bürger profitiert. Gesichts- und konturlose Wahlkampf-Reklame hängt schon genug in den Straßen. Endlich kommt jemand zum Streiten. Oesterhelweg verspricht einen lebendigen Landtagswahlkampf.
