Der Industriestaaten-Club OECD in Paris hat es mit seiner jüngsten Prognose nochmals bestätigt: Die Konjunktur in Deutschland springt nach der kleinen Delle vom Ende 2012 nun wieder an. Das bedeutet gute Aussichten für die Beschäftigung und die erzielbaren Einkommen.
Allerdings besagt die OECD-Studie auch, dass zahlreiche andere EU-Staaten zurückbleiben – dort setzt sich die Rezession fort, oder die Wachstumsdynamik bleibt schwach. Das wird auf die Dauer die Probleme innerhalb der Eurozone nicht gerade verkleinern. Die Wachstumsunterschiede werden zur großen Herausforderung.
Für Deutschland scheint sich die gute Phase der letzten Jahre, unterbrochen nur kurz durch den Einbruch 2009, fortzusetzen. Das ist schon eindrucksvoll. Wichtig ist, trotz der vergleichsweise komfortablen Lage, die Konkurrenzfähigkeit ständig neu abzusichern – und flexibel zu sein für den Fall, dass die Schuldenkrise eskaliert und auch auf die deutsche Konjunktur stärker durchschlägt.
