Was waren das für Zeiten: Beim „Kommissar“ mit Erik Ode gehörte die Zigarette zum Arbeitsalltag, in der US-Kultfernsehserie „Dallas“ gab es für Bobby Ewing & Co Alkohol zu jeder Tageszeit. Die Botschaft hieß: Der Konsum von Nikotin und Alkohol ist völlig normal. Diese Sichtweise ist vorbei – und das ist gut so.
Zu verdanken haben wir das einem öffentlichen Sinneswandel, der durch zahlreiche erfolgreiche Maßnahmen erreicht wurde: Fernseh-Schauspieler sieht man nur noch äußerst selten mit Zigarette auf der Mattscheibe; das Rauchverbot in Gaststätten, das unter vielen Protesten eingeführt wurde, wird kaum mehr infrage gestellt; Aufklärungskampagnen und unappetitliche Hinweise auf Zigarettenschachteln wirken.
Können wir also Entwarnung geben? Keineswegs. Dass rund zehn Prozent der 12- bis 17-jährigen schon einmal in ihrem Leben Cannabis konsumiert haben, sollte uns zu denken geben – und anspornen, dagegen etwas zu tun.
