Wenn ab diesem Montagmorgen die Massen von Besuchern zum Messegelände in Hannover strömen, dann ist das bereits die erste gute Nachricht: Die Messe an sich, ein Ort der direkten Begegnung von Unternehmern, Fach- und Führungskräften, hat offenbar im Zeitalter trotz der modernen Kommunikationsmittel nicht an Attraktivität eingebüßt: Hier schlägt der Puls der Zeit, hier kann man neue technische Entwicklungen buchstäblich anfassen – und Trends wittern. Deutschland mit seinen Weltmarktführern im Maschinen- und Anlagenbau ist weiterhin ein attraktives Umfeld für diese Messe. Immerhin reist etwa die Hälfte der Gäste extra aus dem Ausland an.

Wie üblich sind zur Messereröffnung mahnende Worte zu hören: Tut Deutschland genug, um seine starke Position zu halten? Da sind Zweifel stets angebracht – um sich dann zu neuen Höchstleistungen aufzuschwingen. Doch aktuell ist die Konkurrenz stärker als je zuvor. Da läuft mit der Vernetzung aller Lebensbereiche eine technische Revolution ab. Und Deutschland muss das Tempo mithalten.

Rüdiger zu Klampen
Rüdiger zu Klampen Wirtschaftsredaktion (Ltg.)