Oldenburg - In der globalen Güter-Logistik war das Aufatmen spürbar: Der Suez-Kanal ist wieder frei!
Die Blockade, die durch den Unfall des Container-Giganten „Ever Given“ verursacht worden war, hat sich aufgelöst. Dies wohl noch gerade rechtzeitig – vor Produktionsstockungen in der Zielregion Europa. Gleichwohl sollte man speziell in den Unternehmen, die in globale Lieferketten eingebunden sind, nicht einfach so zur Tagesordnung übergehen. Die Verletzlichkeit dieser Ketten wurde am Suez-Kanal einmal mehr deutlich aufgezeigt. Hoffentlich wird irgendwann Ernst gemacht mit der Teil-Rückholung der Produktion von sensiblen Teilen aus Übersee nach Europa, auch nach Deutschland.
Zudem würde weniger Transport mit Blick auf den Klimawandel ja auch bedeuten: mehr Nachhaltigkeit! Außerdem ist natürlich zu klären, wie es konkret zu dem jüngsten Unfall kommen konnte – mit Konsequenzen.
Und die eine oder andere weitere Ausweichstrecke, parallel zum Kanal (Pulsader der Weltwirtschaft), könnte auch nicht schaden, um die weltweite Logistik verlässlicher zu machen. Für die aufwendigen Bauarbeiten könnte man Ägypten auch Hilfe (Geld) anbieten.
