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Kommentar zu Wahlen in Berlin & Mecklenburg Ungestrafte Pfuscherei

Oldenburg - In Berlin gibt es offenkundig eine Bevölkerung, die Spaß am Leiden hat. Anders ist das Wahlergebnis in der deutschen Hauptstadt mit ihrer rot-rot-grünen Regierung nicht zu erklären.

Symptomatisch ist das Chaos in Berliner Wahllokalen am Sonntag. Da gingen die Wahlzettel aus. Da wurden die falschen Zettel ausgeteilt. Da waren Stimmen ungültig und mussten Wahllokale vorübergehend schließen. Berlin – das ist der Failed State Deutschlands.

Im Grunde funktioniert dort nichts, was irgendwie mit dem Staat zu tun hat. Man muss nur einmal versuchen, einen neuen Pass zu beantragen. In bester Lage floriert in Berlin der Drogenhandel. Die Dealer hat der zuständige grün-rote Bezirk quasi unter Naturschutz gestellt.

Biotop für Linksextremisten

Die Stadt ist ein Biotop für Linksextreme, die es sich im Eigentum anderer Leute bequem machen – ebenfalls mit politischer Rückendeckung. Dafür haben die Berliner eine totberuhigte Friedrichstraße und gendergerechte öffentliche Bedürfnisanstalten.

Letzteres dürfte das einzige sein, das dem Berliner Senat in der vergangenen Legislaturperiode gelungen ist. Gegen die Wohnungskrise ist Rot/Rot/Grün dagegen nichts eingefallen. Bau-Platz wäre ja – zum Beispiel auf dem Tempelhofer Feld. Das erhält das linke Establishment aber lieber als Spielplatz für die eigene Klientel. Dabei wäre es eine lohnende Aufgabe gewesen, die Berliner von der Entwicklung eines neuen, großen Wohngebietes zu überzeugen. Stattdessen kursieren nun massive Enteignungsfantasien. Das ist ein alter Film: Vom eigenen Versagen lenkt man am besten ab, indem man Sündenböcke schafft. Das ändert nichts an der Tatsache, dass bei der Enteignung von Deutsche Wohnen & Co nicht eine einzige Wohnung neu entsteht.

Dann die Spitzenkandidatin der SPD: Der Plagiatrix und Dr. a.D. Franziska Giffey hat ihr Betrug in den Augen der Berliner wenig geschadet. Das ist eine originelle Sicht von Integrität. Die Frage nach ihrer Glaubwürdigkeit wird sich nun leider in den kommenden Jahren beantworten müssen. Das alles wäre Stoff für eine Komödie – wäre nicht der bedauerliche Umstand, dass der Rest des Landes diesen Polit-Zirkus finanziert. Die R2G- (oder GR2-)Pfuscherei geht wohl ziemlich sicher weiter.

Im Osten nichts Neues

In Mecklenburg-Vorpommern scheint die Welt dagegen noch in Ordnung. Die SPD-Ministerpräsidentin Manuela Schwesig hat nichts falsch gemacht und ist im Lande beliebt. Zudem profitiert sie von der generellen Schwäche der CDU. Sie hat wohl nun alle Optionen. In den nördlichen Bundesländern im Osten also insgesamt wenig Neues.

Dr. Alexander Will
Dr. Alexander Will Mitglied der Chefredaktion (Überregionales), Leiter Newsdesk
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