Die Autobranche bleibt im Gespräch: Mitten in der Abgas-Affäre bei Volkswagen hat der japanische Autobauer Mitsubishi Betrügereien bei Verbrauchswerten eingestanden. Außerdem ergaben Messergebnisse bei mehreren Konzernen stark überhöhte Schadstoffwerte bei Diesel-Fahrzeugen, wie einige Medien erfahren haben wollten. Damit wird der Blick ein wenig abgelenkt vom arg bedrängten Volkswagen-Konzern. Allerdings: Das, was sich dort ereignet hat, stellt von Ansatz und Dimension alles andere, von dem wir bisher wissen, weit in den Schatten.
Gleichwohl kann man in diesen Wochen den Eindruck gewinnen, dass in weiten Teilen der Autoindustrie nicht immer stets völlig sauber gearbeitet wird, wenn es um Abgaswerte geht. Tatsächlich war es ja im Lager der Konkurrenten geradezu verdächtig leise, als die Manipulationen bei VW bekannt wurden.
Bei VW steht man nun im Dauerfeuer. Der Konzern muss jetzt schnell Lösungen im Abgas-Skandal präsentieren, vor allem in den USA.
