Nach Glühbirnen, Backöfen und Staubsaugern nun die Kaffeemaschinen: Die Europäische Union will ihre Bürger erneut zwangserziehen und die Warmhaltefunktion der Geräte regulieren. Die Regelungswut der EU-Bürokraten kennt offenbar keine Grenzen.

Unter dem Deckmantel des Umweltschutzes werden die Bürger weiter entmündigt. Der Staat weiß, was gut ist, und setzt seine Vorstellungen per Gesetz durch. Erstaunlich ist, dass sich das viele Bürger widerstandslos gefallen lassen – und so immer mehr Entscheidungen abgenommen bekommen, die sie tunlichst selbst fällen sollten.

Umweltschutz und Ressourcenschonung sind ohne Zweifel wichtig. Doch gerade bei Haushaltsgeräten ist der Energieverbrauch längst ein Kaufargument. Ein Hersteller, der das ignoriert, schadet sich selbst. Die EU sollte sich also auf die Mündigkeit ihrer Bürger und die Mechanismen des Marktes besinnen, anstatt die Menschen ans Gängelband zu nehmen.

Ulrich Schönborn
Ulrich Schönborn Chefredaktion (Chefredakteur)