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NWZonline.de Region

Mineralgemisch hat sich bestens bewährt

07.05.2008

STOLLHAMM Anton Günter Reumann ist ganz begeistert: Im vergangenen Jahr hatten der Vorsitzende des Bürgervereins Stollhamm und seine Mitstreiter erstmals das neuartige Mineralgemisch auf dem Bahndamm in Richtung Moorsee aufgebracht. Und diese Premiere hat den Winter gut überstanden. „Das Zeug wird hart wie Beton“, sagt Reumann im Gespräch mit der NWZ.

Auch Radfahrer und Rollstuhlfahrer kämen mit dem neuen Belag sehr gut zurecht, denn es gebe keine Schlagköcher mehr. Deshalb hat der Bürgerverein Stollhamm nun einen zweiten Abschnitt begonnen. Mit dem Mineralgemisch wurde auch die zweite Hälfte des Bahndamms bis zum Wischweg hergerichtet. Natürlich ist das Gemisch etwas teurer als normaler Splitt. Insgesamt 60 Tonnen hat der Bürgerverein nun verarbeitet.

Die Kosten von mehr als 2000 Euro muss die Gemeinde Butjadingen aber nicht alleine tragen, freut sich auch Meinert Cornelius, Leiter der Bau- und Bürgerdienste im Rathaus – dank einer Spende des Bezirksverbandes Oldenburg für das Material. Zum Bezirksverband gehört auch das Stollhammer Pflegeheim „Haus Christa“. Auf dem nun hergerichteten Bahndamm sollen die Heimbewohner sicheren und trockenen Fußes in den Ort gelangen können.

Neben dem Bahndamm wurde auch ein Rad- und Fußweg mitten in Stollhamm mit dem neuen Mineralgemisch ausgebessert. Nur drei bis fünf Zentimeter dick dürfe das Material aufgetragen und dann ein wenig angewalzt werden, sage der Hersteller aus Zeven, berichtet Anton Günter Reumann. Beim nächsten Regenschauer quellten die einzelnen Bestandteile dann auf und sorgten für eine feste Oberfläche sorgen.

Nun hofft der Bürgervereins-Vorsitzende, dass auch aus Richtung Nordenham der Bahndamm langsam als Radweg hergerichtet wird. Das sei einfacher, schneller und viel billiger als einen Radweg entlang der Landesstraße zu bauen. Erste Gespräche laufen schon zwischen Butjadingen und Nordenham, hat Reumann gehört. Dann sei es vielleicht bald möglich, von Nordenham bis zum Mitteldeich zu fahren, schwärmt er.

Nach den Wegearbeiten machten sich die Bürgervereins-Mitglieder an die jährliche Pflanz- und Pflegeaktion. Beim Kriegsdenkmal wurde eine neue Hecke gepflanzt. Der Bürgerpark wurde aufgeräumt, Äste geschnitten, Blumen gepflanzt und überhaupt das ganze Dorf auf Hochglanz gebracht.

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