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NWZonline.de Region

Mit Smartphone Forschung unterstützen

08.03.2014

Wilhelmshaven /Oldenburg Mit professionellen Meeresforschern an der wissenschaftlichen Überwachung des Meeres teilnehmen – das können Interessierte bei den „Blue Info Days“ in Wilhelmshaven. Im Wattenmeer-Besucherzentrum am Südstrand geben Wissenschaftler aus Deutschland, Spanien, Niederlanden und Irland am Sonnabend, 15. März, 15 bis 17 Uhr, eine Einführung in Ziele und Verfahren der Meeresüberwachung.

Am Sonntag, 16. März, steht von 10 bis 14 Uhr die Praxis der Meeresüberwachung mit Prototypen für Smartphone-Anwendungen auf dem Programm. Die Veranstaltung ist Teil des EU-Projekts „Citclops – Bürger-Überwachung von Küsten und Meeren“, an dem Partner aus fünf europäischen Ländern mitwirken. Deshalb finden die Veranstaltungen in deutscher und englischer Sprache statt.

Der Projektname „Citclops“ greift das englische Wort für Bürger – Citizen – auf und erinnert an die Zyklopen der griechischen Mythologie. Ein großes, die Ozeane beobachtendes Auge ist Logo des Projekts.

Beobachtet werden sollen Eigenschaften wie Farbe des Meerwassers, Lichtdurchlässigkeit, Fluoreszenz. Sie geben Aufschluss über den Zustand der Gewässer und informieren über lokale Ereignisse wie Überdüngung bis hin zu globalen Veränderungen. Von menschlichen Eingriffen betroffen sind besonders die Küstenzonen, in denen mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung lebt. „Wir erhoffen uns von der Bürgerbeteiligung umfangreiches Datenmaterial“, erläutert der Oldenburger Meeresforscher Prof. Dr. Oliver Zielinski. Interessierte können Rückmeldungen über den Zustand lokaler Gewässer geben und helfen, Entwicklungen früh zu erkennen.

Anmeldung und Informationen per E-Mail an: meeresfarbe@icbm.de.

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