Molbergen - Das neue Gebäude des Deutschen Roten Kreuzes (DRK/Bereitschaft Molbergen) ist eingeweiht und in Dienst gestellt worden. Bereitschaftsführer Martin Tabeling begrüßte am Sonntag die Gäste und Besucher. „Wir haben viel Zeit und Arbeit in die neue Unterkunft gesteckt“, sagte er. Alle Mitglieder hätten tatkräftig mit angepackt.

Die neue Unterkunft am Dweracker wurde nach 16-monatiger Bauzeit fertiggestellt. Tabeling bedankte sich bei der Gemeinde Molbergen und beim DRK-Kreisverband Cloppenburg für die Unterstützung. Sein besonderer Dank galt den Spendern und Sponsoren. Die Gemeinde hatte das Grundstück kostenlos zur Verfügung gestellt und den Bau mit 50 000 Euro bezuschusst. Durch den Kreisverband des DRK und mit Eigenkapital der Bereitschaft wurde der Restbetrag von 450 000 Euro aufgebracht.

„Der Bau ist hervorragend gelungen“, betonte DRK-Kreisvorsitzender Antonius Lamping. Er bezeichnete den Neubau als zweckmäßig und ansprechend. Viel Eigenleistung wurde erbracht. „Der Kreisverband ist stolz auf die Bereitschaft Molbergen, und ohne Unterstützung durch die Gemeinde Molbergen wäre es nicht möglich gewesen“, so Lamping in seinem Grußwort. Er wünsche sich, dass durch diesen Neubau neue Impulse für die DRK-Arbeit ausgehen.

Bürgermeister Ludger Möller (CDU): „Der Neubau des Bereitschaftsgebäudes war und ist für mich eine Herzensangelegenheit. Zudem ist es für mich äußerst beruhigend, die DRK-Bereitschaft in unmittelbarer Nachbarschaft zu wissen.“ Der Bürgermeister sah den Bau der DRK-Unterkunft auch symbolisch als Beginn für die eingeleitete Dorferneuerung. „Wir brauchen das DRK. Wir brauchen die Ortsgruppe Molbergen. Und das Rote Kreuz braucht Menschen, die bereit sind, sich in ihrem Beruf oder in der Freizeit für andere zu engagieren.“ Als Geschenk brachte Möller einen „Hausbaum“ mit: Er überreichte Tabeling einen Gutschein für eine Platane.

Architekt Stefan Ludmann überreichte den symbolischen Schlüssel und erklärte den Neubau. Anschließend wurde das Gebäude von den Geistlichen Dr. Oliver Dürr und Uwe Börner eingesegnet. Die vielen Besucher hatten die Gelegenheit, Erbsensuppe zu genießen und die Räumlichkeiten besichtigen.