Molbergen - Jedes Jahr lädt der Molberger Heimatverein der Deutschen aus Russland in den Sommerferien zur Sommerakademie mit dem ukrainischen Künstler Ivan Hutsul ein. 117 Jungen und Mädchen hatten sich in diesem Jahr beteiligt und Bilder zu ihrer Zukunft und zur Zukunft Molbergens gemalt, befindet sich Molbergen doch zur Zeit in der Dorferneuerung. „Wen kann man besser fragen, wenn es um die Zukunft geht als die Kinder?“, fragte denn auch Franz- Josef Holzenkamp MdB als Gast aus Anlass der Preisverleihung. „Kinder sind unsere Zukunft. Es geht um ihre Zukunft. Und Kinder kennen keine Denkverbote“, so Holzenkamp.
Daher bedankte sich denn auch Nadja Kurz, Vorsitzende des Heimatvereins der Deutschen aus Russland, der gemeinsam mit dem Heimatverein Molbergen diese Sommerakademie unterstützt hatte, bei den Kindern, bei Koordinatoren Lena Kröger und Künstler Ivan Hutsul für das gelungene Projekt. „Die beiden Heimatvereine wollten mit dieser Sommerakademie Freude am Malen entwickeln und wir wollen, dass unsere Kinder kindgerecht in die Gemeinde hineinwachsen und sie mitgestalten. Kinder sollen mitwirken, das aus ihrer Sicht Wichtige zu verbessern oder neu zu schaffen“, so Kurz.
Projektleiterin Lena Kröger erläuterte die drei Aktionen der Sommerakademie. Zum einen hatten die Sechs- bis 14-Jährigen ein Bild zur Zukunft Molbergens gemalt und in einem Brief ihre Erwartungen beschrieben. Die Briefe werden nach Abschluss der Dorferneuerung geöffnet.
Bürgermeister Ludger Möller lobte die Aktion. „Die Ortsmitte muss, soll und wird sich verändern. Vielleicht kommt ja auch ein Drogeriemarkt“, ging er auf die Ideen der Kinder ein, die zudem einen Bahnhof und Ufos wünschen. Die besten Bilder wurden prämiert.
