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NWZonline.de Region Cloppenburg Gemeinden Molbergen

KAMPFABSTIMMUNG: Staatsanwalt Südbeck strauchelt

12.03.2007

MOLBERGEN Die Wahl ging in 15 Minuten über die Bühne. Beide Kandidaten wirkten äußerst angespannt.

von michael loots MOLBERGEN - Bernard Südbeck ist auf seinem politischen Weg nach Hannover gestrauchelt. Mit unerwartet deutlichen 25 zu 50 Stimmen unterlag der Vorsitzende des Cloppenburger CDU-Stadtverbandes am Sonnabend in der Delegiertenkonferenz in Molbergen bei der Nominierung des Direktkandidaten zum Landtag dem amtierenden Abgeordneten, Clemens große Macke aus Essen, in geheimer Abstimmung.

Vom Sieger, der sich bereits vor fünf Jahren in einer Kampfkandidatur durchsetzte und später erstmals ein Landtagsmandat errang, fiel nach Bekanntgabe des Votums die große Nervosität nur allmählich ab. Dann, nach Minuten des „Durchatmens“, rief er die 75 Delegierten der acht Stadt- und Gemeindeverbände im Wahlkreis 67 Cloppenburg zur Geschlossenheit auf. Er wünsche sich in den kommenden fünf Jahren Einigkeit, um als „eine Partei“ für eine gute Zukunft zu streiten, sagte der Essener. Das versprach der unterlegene Südbeck umgehend. Er sicherte große Macke für dessen Wahlkampf die „volle Unterstützung“ der Cloppenburger CDU-Mannschaft zu.

Rund eine Stunde zuvor war die hohe Anspannung der Kandidaten und jeweiligen Sympathisanten im Hotel Thole-Vorwerk beinahe mit den Händen zu greifen gewesen. Alle rechneten mit einem knappen Ausgang des Polit-Duells. Dafür hatten nicht zuletzt die heftigen internen Grabenkämpfe im Vorfeld der Kandidatenkür, die schließlich auch öffentlich ausgetragen wurden, gesorgt. Vor diesem Hintergrund gerieten die inhaltlichen Statements der Kandidaten bei den Delegierten fast zur Nebensache. Im Grundsatz waren sich beide Aspiranten ohnehin einig, sich im Falle einer Nominierung und Wahl in Hannover für die Region und die Menschen einsetzen zu wollen.

Den einen oder anderen Seitenhieb in Richtung Gegner konnten sie sich allerdings nicht verkneifen. Große Macke sagte, er stehe für Offenheit und sei für Klüngel nicht zu haben. Er sei zudem stolz darauf, Bauer zu sein. Diesen Stolz lasse er sich von niemandem brechen.

Südbeck, der sich erst am Donnerstag zu einer Kandidatur bekannt hatte, konterte, er lasse sich nicht unterstellen, gegen Landwirte zu sein. Er verwahrte sich zudem gegen eine „Schmutzkampagne“ mit Gerüchten, er strebe über eine Kandidatur ins Ministerium. Das könne er auch auf beruflichem Wege. Ihm gehe es einzig um die CDU und die politische Sache, betonte der Staatsanwalt.

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