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NWZonline.de Sport Motorsport

Außenseiter bekommt am schnellsten die Kurve

09.09.2013

Vechta Mit einer großen Überraschung endete am Sonnabend der Langbahn-Grand Prix in Vechta. Richard Speiser aus Memmingen gewann das vom AC Vechta ausgerichtete Motorradrennen auf der Sandbahn vor 9000 Zuschauern im Reiterwaldstadion sensationell.

Letzter Grand Prix in Vechta

Zum vorerst letzten Mal fand am Wochenende der Langbahn-Grand-Prix im Vechtaer Reiterwaldstadion statt. Das gab Ludger Spills, Vorsitzender des Veranstalters AC Vechta, am Rande der neunten Auflage bekannt.

Zur Begründung sagte Spills: „Die Veranstalter werden vom Verband vorgeführt, tragen ein hohes finanzielles Risiko mit vielen Kosten und sollen zu allem Ja und Amen sagen“, fand der AC-Vorsitzende deutliche Worte.

Den 25-Jährigen hatte nach seiner langen Verletzung niemand auf der Rechnung. Vor dem letzten Grand Prix am kommenden Wochenende in Frankreich hat der Bayer 68 Punkte auf seinem Konto und damit gute Chancen auf eine Direkt-Qualifikation für die WM 2014.

Zweiter wurde der dreimalige Weltmeister Joonas Kylmäkorpi aus Finnland, der seinen Titel aller Voraussicht nach verteidigen wird. Als Dritter kam der Australier Cameron Woodward ins Ziel vor Jannick de Jong aus den Niederlanden und dem Deutschen Martin Smolinski. Der Olchinger wurde nach einem Sturz Fünfter. Der Endlauf musste dreimal gestartet werden. Beim ersten Mal war Schiedsrichter Chris Durno mit dem unruhigen Beginn der fünf Finalisten nicht einverstanden und ließ alle wieder am Startband antreten.

Beim zweiten Versuch hetzte der bis dahin grandios fahrende Smolinski Weltmeister Kylmäkorpi hinterher, übertrieb es in der Kurve nach Start und Ziel etwas und kam zu Fall. „Ich hätte einfach noch etwas warten sollen mit der Attacke, dann hätte ich ihn noch einkassiert“, gab Smolinski nach der darauf folgenden Disqualifikation zu.

Im zweiten Neustart führte Speiser dann zur Überraschung aller das Feld in der ersten Kurve an, obwohl er von der ungeliebten Innenposition gestartet war. „Ich habe hier alles auf eine Karte gesetzt und bin volles Risiko eingegangen“, jubelte der Memminger bei der Siegerehrung: „Mich hat es am meisten überrascht, dass ich nach der ersten Kurve vorne lag.“

Im Rahmenprogramm war ein sehr starkes Gespannfeld am Start. Hier siegten William Matthijssen und Beifahrerin Sandra Mollema aus den Niederlanden vor den deutschen Meistern Markus Venus/Markus Heiß. Altmeister Karl Keil und seine in Bad Zwischenahn wohnende Beifahrerin Berit Tralau fuhren auf Rang sechs.

Der 14-jährige Niederländer Romano Hummel holte sich die Jugend-Gold-Trophäe in der 250-ccm-Klasse.

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