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NWZonline.de Sport Motorsport

Motorsport: Formel 1 startet Europa-Tour mit zweimal Spielberg

03.06.2020

Berlin Binnen fünf Monaten will die Formel 1 den Weltmeister des Corona-Jahres 2020 im Eiltempo küren, die Etappen der Europa-Tour stehen dafür jetzt fest. Die Königsklasse des Motorsports veröffentlichte am Dienstag den Not-Kalender für die ersten acht Rennen. Wie nach der Freigabe durch das österreichische Gesundheitsministerium erwartet, startet die Saison mit einem Grand-Prix-Doppelpack vor Geisterkulisse am 5. und 12. Juli in Spielberg.

Neben der Formel 1 wird auch die Formel 2 mit Mick Schumacher nach dem neuen Kalender an den Start gehen.

Insgesamt wollen die Formel-1-Macher 15 bis 18 Rennen in diesem Jahr über die Bühne bringen – 22 waren es im ursprünglichen Kalender gewesen und damit so viele wie noch nie in der Historie der Formel 1. Deutschland bleibt mit dem Hockenheimring nach aktueller Planung zunächst draußen, als möglicher Ersatz wird der Kurs in Nordbaden aber weiter gehandelt. Acht Rennen müssen es laut Reglement mindestens sein, um am Ende einen Weltmeister küren zu dürfen. Bei weniger als 15 Rennen würden die TV-Einnahmen reduziert.

Nach dem Auftakt in der Steiermark kommt es am 19. Juli auf dem Hungaroring bei Budapest zum dritten Rennen an drei aufeinanderfolgenden Wochenenden, ehe es am 2. und 9. August nach Großbritannien geht. Für den Formel-1-Tross macht die Regierung des Königreichs Medienberichten zufolge eine Ausnahme und sieht von der zweiwöchigen Selbstisolation bei der Einreise ab.

Es folgen die Grand Prix auf dem Circuit de Catalunya-Barcelona in Spanien am 16. August sowie im belgischen Spa-Francorchamps zwei Wochen später. Am 6. September bleibt es beim Ferrari-Heimrennen in Monza. Carey hofft, dass dort auch Zuschauer wieder zugelassen sein werden, sobald die Lage wieder sicher ist.

Wie es nach Monza in Übersee weitergeht, steht noch nicht fest. Es wird aber unter anderem davon ausgegangen, dass im November die Premiere in Hanoi nachgeholt wird. Der Große Preis von Brasilien in São Paulo, wo die Pandemie besonders wütet, soll nach jüngsten Angaben des Veranstalters im November stattfinden. Zweifel daran bleiben.

Dass die Formel 1 nach monatelanger Zwangspause, in der in Werken statt Motoren und Chassis teilweise Geräte zur Unterstützung im Kampf gegen das Coronavirus hergestellt wurden, wieder durchstarten darf, liegt auch am vorgelegten Sicherheits- und Hygienekonzept. Nachdem der Auftakt am 15. März in Melbourne kurz vor dem ersten Training wegen eines Corona-Falls beim McLaren-Team abgesagt worden war, dürfen nun vorerst nur maximal 80 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter pro Team an die Strecke kommen.

Jeder Rennstall ist in einem separaten Hotel untergebracht. Die sonst üblichen Motorhomes, die vor allem an den Europa-Strecken aufgebaut werden, soll es nicht geben. Vor der Einreise müssen sich Fahrer und das restliche Personal auf das Sars-CoV-2 testen lassen.

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