• Jobs
  • Immo
  • Auto
  • Kleinanzeigen
  • Trauer
  • Hochzeit
  • Guide
  • Shop
  • Tickets
  • nordbuzz
  • Fußball
  • Werben
  • Kontakt
 
NWZonline.de Sport Motorsport

Fahrer geben trotz Tragödie weiter Vollgas

25.07.2015

Budapest Die Formel 1 hat auch nach dem Tod von Jules Bianchi keine Zeit für langes Innehalten. Die Risikobereitschaft von Sebastian Vettel, Nico Rosberg und Co. ist ungebrochen. Das zeigte am Freitag auch der erschreckende Unfall des Mexikaners Sergio Perez beim Auftakttraining auf dem Hungaroring. „Ich habe keine Angst. Ich fahre wie immer“, hatte Weltmeister Lewis Hamilton schon zu Beginn des Grand-Prix-Wochenendes in Ungarn gesagt.

Beim zehnten Saisonlauf an diesem Sonntag (14 Uhr/RTL) geht es um den Sieg, eine bestmögliche Punktausbeute oder wenigstens eine respektable Platzierung. Da entscheiden wie immer Sekundenbruchteile und eine optimale Strategie. Wer sich da nicht voll und ausschließlich auf das Fahren konzen-trieren kann, hat schon verloren.

„Ich habe über die Jahre als Racer gelernt, dass ich alles hinter mir lasse, wenn das Visier unten ist“, erklärte Rosberg. Das gilt auf dem Hungaroring speziell wegen der Tragödie um Bianchi, der vor einer Woche im Alter von 25 Jahren an den Folgen seines Rennunfalls in Suzuka im Vorjahr gestorben war – aber auch generell für private oder berufliche Probleme.

Im Freitagstraining wurde die Formel 1 aber beim spektakulären Perez-Crash wieder voll mit dem unkalkulierbaren Risiko und der ständigen Gefahr konfrontiert. Force India verzichtete aus Sicherheitsgründen auf die Teilnahme am zweiten Training. In der Qualifikation und im Rennen will Perez aber wieder an den Start gehen.

Perez (25) krachte mit seinem Force India in die Leitplanke, prallte auf die Strecke zurück, überschlug sich und blieb kopfüber im schwer demolierten Rennwagen liegen. Die Streckenmediziner bargen ihn. Kurz darauf konnte Nico Hülkenbergs Stallkollege in Begleitung eines Teammitglieds selbst zur obligatorischen Untersuchung ins Streckenhospital gehen. „Gott sei Dank ist alles okay“, sagte Perez: „Die Strecke war sehr dreckig. Ich habe das Heck verloren und bin in die Mauer gekracht“, erklärte er.

Das Schicksal von Bianchi wird die Risikobereitschaft der Piloten aber nicht verringern und den Fahrstil nicht verändern. Darin sind sich die Hauptdarsteller einig. „Des Risikos muss man sich bewusst sein“, urteilte Hülkenberg: „Daran wird sich nicht viel ändern.“

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.