Berlin - Pirelli hat nach dem umstrittenen Reifentest von Mercedes eine Kehrtwende gemacht und die geplante Einführung neuer Gummimischungen für das kommende Formel-1-Rennen in Kanada am 9. Juni verschoben.
Der italienische Exklusiv-Hersteller entschied, dass beim Rennen in anderthalb Wochen weiterhin mit den derzeitigen Reifen gefahren wird. Die Teams bekommen lediglich zum Training zwei Sätze der neuen Hinterreifen, die der Mercedes-Rennstall bei seinem Test auf Pirelli-Bitte Mitte Mai ohne eigene Kenntnis ausprobiert hatte.
Vor der Entscheidung von Pirelli hatten Red Bull und Ferrari gegen den Test von Mercedes Protest eingelegt. Der Sieg von Nico Rosberg am Sonntag beim Klassiker in Monte Carlo war davon unberührt geblieben. Dort fuhr die Formel 1 wie nun auch noch in Kanada noch mit den derzeitigen Reifen.
